Wie ich zu einem blauen Hinterteil kam



Vorweg: Nein ich wurde nicht verprügelt und hatte auch keinen Sturz. Hier kommt die Chronologie:


Bereits vor einigen Jahren wurde mich bewusst, dass ich von meinem Körper durch die unzähligen Fitness-Lektionen einiges abverlangt hatte und es Zeit wurde, etwas zurück zu geben. Ich fing mit Klassischen Massagen an. Später kamen in regelmässigen Abständen Osteopathie-Sessions dazu. Ich absolvierte einen Blackroll-Kurs und seit diesem Jahr besuche ich auch die Manuelle Therapie, welche mir und meiner verspannten Nacken- und Rückenmuskulatur sehr gut tun.


Seit Jahren pocht mein lieber Ehemann Martin auf die Styfologie-Behandlung und vereinbarte einen Termin für mich (ich wusste von nichts). Zuerst wollte ich nicht gehen, da ich insgeheim wusste, dass dies alles andere als ein "netter Spaziergang" wird.


Doch es gab kein Zurück und an einem sonnigen Februar-Nachmittag war es soweit. Meine Körperstatik wurde mit dem patentierten Styfolgie-Messstystem ausgemessen (der angenehme Teil). Das Messgerät zeigte eindrücklich auf, an welchen Stellen mein Körper im Ungleichgewicht ist und wo meine Knochen, Gelenke und Wirbelkörper diesen Kräften durch Ausweichhaltungen nachgeben. Die Folgen davon sind Komprimierungen, Verdrehungen und einseitige Gelenk- und Wirbelbelastungen. Die so entstehenden Muskelfehlspannungen behindern meinen Körper und verändern die Organfunktion.


Ich hatte einen Beckentiefstand und noch einige andere Baustellen, die jetzt mit einer eher unsanften Therapie behoben wurden. Die Verspannungen werden mit einem "Hilfsmittel" nun Schritt für Schritt gezielt gelöst. Man kann es mit einer Triggerpoint-Massage vergleichen, bei der man einen tiefen Druck auf die lokal begrenzte Muskelverhärtung ausübt, dort ca. 30-60s bleibt, bevor man zum nächsten Punkt schreitet.